21.03.2018 - Der Ernährungsführerschein jetzt neu als Ringordner

Über eine Million Kinder sind fit für die Küche: Motivierend, lebensnah, effektiv – seit mehr als zehn Jahren steht der Ernährungsführerschein für lebendige Ernährungsbildung in der Grundschule. Inzwischen sind über eine Million Kinder in Deutschland stolze Führerscheinbesitzer.

Dritt- und Viertklässler schneiden, schälen, raspeln, rühren, kosten und essen gemeinsam ihre selbst zubereiteten lustigen Brotgesichter, die kunterbunten Nudelsalate und andere kleine Gerichte. Das Konzept der sechs bis sieben Doppelstunden im Klassenzimmer hat sich bewährt: Das praktische Handeln begeistert die Kinder und sie erwerben wertvolle Alltagskompetenzen. Immer mit dabei ist „Kater Cook“, der clevere Küchenmeister.

Die neue Auflage des Ernährungsführerscheins vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ist als Ringordner inklusive Downloadlink verfügbar. Die Inhalte, Stundenverläufe und Rezepte sind gleichgeblieben. Neu sind die klare Struktur der Lehrertexte, die übersichtlichen, tabellarischen Unterrichtsverläufe und die viel umfassendere Differenzierung. Die Materialvielfalt und die Ideenbörsen ermöglichen Lehrenden den Unterricht in heterogenen Lerngruppen noch motivierender und adressatengerechter zu gestalten.

Die vereinfachten Rezeptdarstellungen, die lebensgroße Kater Cook Bastelvorlage und die Kopiervorlagen in unterschiedlichen Niveaustufen sind nun Bestandteil des Ringordners. Memospiele, Lieder, Dominos binden alle Kinder mit ein und eignen sich zur gezielten Sprachförderung. Die bisherige Box ist weiterhin nutzbar und lässt sich mit den neuen Führerscheindokumenten und Prüfungsfragebögen problemlos kombinieren.

Beim Ernährungsführerschein steht die Praxis im Mittelpunkt.

Dennoch ist er viel mehr als Kochen, er sensibilisiert für nachhaltiges Ernährungshandeln. Ausgehend von den Rezepten können die Kinder beispielsweise Gemüse und Obst aus der Region erkunden und erforschen, was zum Klima- und Umweltschutz beiträgt. Sie probieren Neues, schulen ihren Geschmack und reflektieren gemeinsam. Es geht immer um die Kinder, ihre Erfahrungen, ihre Vorlieben und darum Lebensmittel wertzuschätzen: Was esst ihr? Was wollt ihr probieren? Was habt ihr zu Hause nachgemacht? Wie könnt ihr Reste vermeiden? Woher kommt unser Essen?

Das Unterrichtskonzept „Der Ernährungsführerschein“ passt zu den Bildungsplänen und ist im Unterricht vieler Grundschulen verankert. Viele Bundesländer empfehlen ihn auch als pädagogische Ergänzung zum EU-Schulprogramm Gemüse, Obst und Milch.

Mehr unter www.bzfe-ernaehrungsfuehrerschein.de

Quelle: BZfE-Newsletter Nr. 12 vom 21. März 2018

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