Pressemitteilungen

10.01.2018 - Deutsche wollen weniger Lebensmittel wegwerfen

Initiative „Zu gut für die Tonne!“ greift

81 Prozent der Deutschen haben in den vergangenen sechs Monaten bewusst Lebensmittelabfälle vermieden oder haben dies in der nächsten Zeit vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Rahmen der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Damit ist die Bereitschaft der Verbraucher gestiegen, etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu tun. Im Vorjahr hatten knapp 78 Prozent die Frage positiv beantwortet.

Frauen sind engagierter: Von ihnen vermieden rund 85,6 Prozent bewusst Lebensmittelabfall, bei den Männern waren es 76,2 Prozent. Ältere sind eher bereit etwas gegen Lebensmittelverschwendung im Alltag zu tun als Jüngere. Bei den 50- bis 59-Jährigen wollen 85,4 Prozent etwas tun, in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen sind es 75,8 Prozent. Um weniger wegzuwerfen, möchte der überwiegende Teil der Befragten (62,5 Prozent) bewusster einkaufen. 52 Prozent möchten Reste besser verwerten und 34 Prozent besser auf die Lagerung ihrer Lebensmittel achten.

12.12.2017 - Ernährung als Thema unterrichten - Wo finde ich geeignetes didaktisches Material?

Ernährung ist als Thema sprichwörtlich in aller Munde. Was essen wir? Wie ernähren wir uns möglichst gesund? Woher kommen unsere Lebensmittel und sind sie sicher? Die Verunsicherung ist groß, die Empfehlungen oft widersprüchlich und das Hintergrundwissen lückenhaft. Geeignetes didaktisches Material für die Ernährungs- und Verbraucherbildung ist notwendiger denn je.

Ob es um ökologisch und konventionell erzeugte Lebensmittel geht, um ausgewogene Ernährung, die Beurteilung von Lebensmittelqualität oder um Werbeaussagen, die Unterrichtsmaterialien des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) greifen viele Themen rund um unsere Lebensmittel auf. Das BZfE gibt weiterhin alle Medien des ehemaligen aid infodienst heraus und entwickelt diese weiter.

Die Medien sind neutral, auf wissenschaftlicher Basis erstellt und in der Praxis erprobt. Mit Hilfe der Unterrichtsvorschläge, veränderbaren Arbeitsblättern und Kopiervorlagen können Lehrkräfte ihren Unterricht spannend, abwechslungsreich sowie alters- und zielgruppengerecht gestalten.

Übrigens: Referendare erhalten für die Zeit ihrer Ausbildung 30 % Rabatt.

Weitere Informationen:

http://www.bzfe.de/inhalt/ernaehrungs-und-verbraucherbildung-in-der-schule-931.html 

Quelle: BZfE-Bildungsnewsletter 02/2017 vom 12.12.2017

12.12.2017 - Schüler engagieren sich - Mit einer Schülerfirma die Pausenverpflegung verbessern

Wenn ein Schulkiosk leckere und ausgewogene Snacks anbietet, verbessert das die Lebensqualität im Schulalltag für alle Beteiligten. Wird dieser Schulkiosk von den Schülerinnen und Schülern selbst betrieben, so trägt er außerdem ganz praktisch zur Ernährungsbildung in der Schule bei.

Das Team der Schülerfirma befasst sich mit Lebensmitteln und ihrer Zubereitung und optimiert damit das Verpflegungsangebot in der Schule. Schon bevor die Speisen angeboten werden, muss es sich mit grundlegenden Fragen zur ausgewogenen Ernährung und zur Hygiene beschäftigen. Die rechtlichen Bestimmungen zur Küchen-,Lebensmittel- und Körperhygiene sind eindeutig und müssen konsequent befolgt werden.

Wer mitmacht, erweitert auch seine sozialen und persönlichen Kompetenzen und tritt in Kontakt mit potentiellen späteren Arbeitgebern. Mitbestimmungsinstrumente wie Befragungen tragen dazu bei, dass sich die gesamte Schule kritisch mit der Qualität des Verpflegungsangebots auseinander setzt.

Das Engagement für eine Schülerfirma lohnt sich somit in vielerlei Hinsicht und kann sich langfristig als ein rundum gewinnbringendes Projekt entwickeln.

Weitere Informationen:
Unterrichtsmaterial: „Schülerfirmen – Schulkiosk für die Zwischenverpflegung“, Best.-Nr. 3597, 6,00 Euro
https://www.bzfe.de/inhalt/geschaeftsidee-schulkiosk-1497.html 

Quelle: BZfE-Bildungsnewsletter 02/2017 vom 12.12.2017

05.12.2017 - Schmeckt es Allen? Wie kann Schulverpflegung gelingen?

Ein Forschungsprojekt im Norden erkundet neue Wege der Beratungspraxis

Die Vernetzungsstellen Schulverpflegung Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen den Weg zu einer qualitativ hochwertigen Schulverpflegung vereinfachen. In dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Forschungsprojekt „Untersuchung und Systematisierung von Gelingensfaktoren für die Schulverpflegung“ soll die Frage geklärt werden, wie länderspezifische Erfahrungen aus der Beratungspraxis in allgemeingültige, übertragbare Aussagen überführt werden können. Ziel ist ein Beratungstool, welches die Gelingensbedingungen in der Schulverpflegung in den Fokus stellt. Dazu gehören Rahmenbedingungen im Schulbetrieb, wie Pausenzeiten, die Mensagestaltung oder die Organisation der Essensausgabe. Wichtig sind zudem die Beteiligung der Lehrkräfte und Schüler_innen bei der Essensplanung, die Qualität des Essens, betriebswirtschaftliche Kennziffern und andere Faktoren. Die Vernetzungsstellen haben in ihren Bundesländern diese Faktoren bisher nach eigener Methodik erfasst und daraus den Beratungs- und Veränderungsbedarf der Schulen abgeleitet. Die Forschungsfrage: Ist es möglich, die zahlreichen erfassten Faktoren zu objektivieren und ein einheitliches, übertragbares Analyse-Instrument zu entwickeln?  In der aktuellen Projektphase werden erste Schulhospitationen ausgewertet und das Befragungsinstrument evaluiert. Ergebnisse des Forschungsvorhabens werden Ende 2018 veröffentlicht.

170117 ML Logo Frderung


 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen
Kontakt | Impressum | Datenschutz

IN FORM Logo Kooperation rgb