Pressemitteilungen

12.12.2017 - Schüler engagieren sich - Mit einer Schülerfirma die Pausenverpflegung verbessern

Wenn ein Schulkiosk leckere und ausgewogene Snacks anbietet, verbessert das die Lebensqualität im Schulalltag für alle Beteiligten. Wird dieser Schulkiosk von den Schülerinnen und Schülern selbst betrieben, so trägt er außerdem ganz praktisch zur Ernährungsbildung in der Schule bei.

Das Team der Schülerfirma befasst sich mit Lebensmitteln und ihrer Zubereitung und optimiert damit das Verpflegungsangebot in der Schule. Schon bevor die Speisen angeboten werden, muss es sich mit grundlegenden Fragen zur ausgewogenen Ernährung und zur Hygiene beschäftigen. Die rechtlichen Bestimmungen zur Küchen-,Lebensmittel- und Körperhygiene sind eindeutig und müssen konsequent befolgt werden.

Wer mitmacht, erweitert auch seine sozialen und persönlichen Kompetenzen und tritt in Kontakt mit potentiellen späteren Arbeitgebern. Mitbestimmungsinstrumente wie Befragungen tragen dazu bei, dass sich die gesamte Schule kritisch mit der Qualität des Verpflegungsangebots auseinander setzt.

Das Engagement für eine Schülerfirma lohnt sich somit in vielerlei Hinsicht und kann sich langfristig als ein rundum gewinnbringendes Projekt entwickeln.

Weitere Informationen:
Unterrichtsmaterial: „Schülerfirmen – Schulkiosk für die Zwischenverpflegung“, Best.-Nr. 3597, 6,00 Euro
https://www.bzfe.de/inhalt/geschaeftsidee-schulkiosk-1497.html 

Quelle: BZfE-Bildungsnewsletter 02/2017 vom 12.12.2017

05.12.2017 - Schmeckt es Allen? Wie kann Schulverpflegung gelingen?

Ein Forschungsprojekt im Norden erkundet neue Wege der Beratungspraxis

Die Vernetzungsstellen Schulverpflegung Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen den Weg zu einer qualitativ hochwertigen Schulverpflegung vereinfachen. In dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Forschungsprojekt „Untersuchung und Systematisierung von Gelingensfaktoren für die Schulverpflegung“ soll die Frage geklärt werden, wie länderspezifische Erfahrungen aus der Beratungspraxis in allgemeingültige, übertragbare Aussagen überführt werden können. Ziel ist ein Beratungstool, welches die Gelingensbedingungen in der Schulverpflegung in den Fokus stellt. Dazu gehören Rahmenbedingungen im Schulbetrieb, wie Pausenzeiten, die Mensagestaltung oder die Organisation der Essensausgabe. Wichtig sind zudem die Beteiligung der Lehrkräfte und Schüler_innen bei der Essensplanung, die Qualität des Essens, betriebswirtschaftliche Kennziffern und andere Faktoren. Die Vernetzungsstellen haben in ihren Bundesländern diese Faktoren bisher nach eigener Methodik erfasst und daraus den Beratungs- und Veränderungsbedarf der Schulen abgeleitet. Die Forschungsfrage: Ist es möglich, die zahlreichen erfassten Faktoren zu objektivieren und ein einheitliches, übertragbares Analyse-Instrument zu entwickeln?  In der aktuellen Projektphase werden erste Schulhospitationen ausgewertet und das Befragungsinstrument evaluiert. Ergebnisse des Forschungsvorhabens werden Ende 2018 veröffentlicht.

25.10.2017 - Wichtige Bestimmungen des Lebensmittelrechts für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung

BZfE-Broschüre neu aufgelegt

Allergenkennzeichnung, Lebensmittelsicherheit, gesundheitsbezogene Angaben - viele Regelungen des Lebensmittelrechts stellen Verantwortliche in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung vor Herausforderungen. Die Broschüre "Wichtige Bestimmungen des Lebensmittelrechts" führt durch die komplizierten Strukturen des in Deutschland geltenden Lebensmittelrechts und hilft bei der praktischen Umsetzung der einzelnen Vorschriften.

25.10.2017 - Lebensmittel wertschätzen: Neue Internet-Plattform von Bund und Ländern

Elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jedes Jahr in der Industrie, bei Großverbrauchern, im Handel und in Privathaushalten weggeworfen. Deutschland hat sich dem Ziel der Vereinten Nationen verpflichtet, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Nahrungsmittelverluste einschließlich Nachernteverluste zu verringern. Das kann nur gelingen, wenn sich alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette beteiligen und das gesellschaftliche Bewusstsein für den Wert der Lebensmittel steigt. Dazu ist die neue Internetplattform www.lebensmittelwertschätzen.de unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft entstanden. Die Seite ist der erste Online-Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie von Bund und Ländern zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und -verlusten.

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 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachen
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