Pressemitteilungen

02.03.2016 - Ganz schön salzig! – DGE veröffentlicht wissenschaftliche Stellungnahme zur Speisesalzzufuhr in Deutschland

Bei ca. 70 % der Frauen und ca. 80 % der Männer liegt die Speisesalzzufuhr über dem Orientierungswert von bis zu 6 g pro Tag. Eine hohe Zufuhr erhöht das Risiko für Bluthochdruck und ein erhöhter Blutdruck wiederum ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Mit knapp 40% sind diese die häufigste Todesursache in Deutschland. Insbesondere verarbeitete Lebensmittelgruppen wie Brot, Fleisch, Wurst und Käse tragen laut der Nationalen Verzehrsstudie (NVS) II zu einer hohen Speisesalzzufuhr bei. Um die kardiovaskuläre Krankheitslast deutlich zu senken, plädiert die DGE in ihrer Stellungnahme „Speisesalzzufuhr in Deutschland, gesundheitliche Folgen und resultierende Handlungsempfehlungen“ für eine Beteiligung an nationalen und internationalen Initiativen zur bevölkerungsweiten Reduktion der Speisesalzzufuhr.

Lesen Sie hier den ausführlichen Pressebericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.: DGE aktuell 03/2016 vom 02. März

17.02.2016 - Lebensmittelkennzeichnung - Basics: Unterrichtsmaterial für die Klassen 9 und 10

Welche Angaben müssen eigentlich auf Lebensmitteletiketten stehen? Warum stehen bei manchen Zutaten Prozentangaben und bei anderen nicht? Welche Gesundheitswerbung ist erlaubt? Mit Hilfe von imaginären Schokoflakes erarbeiten sich Schülerinnen und Schüler mit dem neuem aid-Unterrichtsmaterial "Lebensmittelkennzeichnung - Basics" die Grundelemente der Lebensmittelkennzeichnung. Sie unterscheiden zwischen Pflichtangaben und Werbung. Sie prüfen mit der Lebensmittelampel den Gesundheitswert.

16.02.2016 - "Ernährungsbildung gehört in die Schulen"

Bundesernährungsminister Christian Schmidt startet Bundesinitiative für Ernährungsbildung in Kita und Schule.

"Der Grundstein für eine gesunde Lebensweise wird im Kindesalter gelegt. Mein Ziel ist deshalb: Eine deutliche Verbesserung der Verpflegung und der Ernährungsbildung in Schulen und Kitas", so Bundesernährungsminister Christian Schmidt zum Start der Bundesinitiative Ernärhrungsbildung am Dienstag in Berlin.

"Meine aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung der Schulverpflegung – die Einrichtung eines Nationalen Qualitätszentrums Schulverpflegung, die Kampagne 'Macht Dampf! Für gutes Essen in Kita und Schule' – waren der erste Schritt. Jetzt steht die Ernährungsbildung im Fokus. Bisher findet kaum eine systematische Ernährungsbildung statt. Das muss sich ändern! Das kleine Einmaleins der Ernährung muss einen festen Platz in den Lehrplänen bekommen", fordert Schmidt.

03.02.2016 - Obst- und Gemüsekonsum in Deutschland stagniert

Ernährungstrends wie vegan oder vegetarisch haben Obst und Gemüse in Deutschland nicht zu neuer Beliebtheit verhelfen.

Im Gegenteil: Der Obst- und Gemüsekonsum stagniert. Im vergangenen Jahr wurden pro Privathaushalt 155 Kilogramm frisches Obst gekauft, das waren 0,1 Prozent mehr als 2014, wie die Berliner Messe Fruit Logistica (3. bis 5. Februar) am Dienstag mitteilte. Der Konsum von frischem Gemüse sank im Jahresvergleich um 1,1 Prozent auf 69,9 Kilogramm. Damit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch weiter deutlich unter dem von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Richtwert von mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse am Tag (146 Kilogramm im Jahr). Einen Zusammenhang zwischen stagnierendem Konsum und Preisschwankungen sieht die Branche nicht. «Die Verbraucher wissen heute vielmehr oft nicht, wie sie etwa Wirsing oder Weißkohl richtig zubereiten», sagte Margarets Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des Ernährungsratgebers aid-lnfodienst. Großes Potenzial sieht die Branche in sogenannten Convenience-Angeboten, also bereits geschnittenem frischen Obst.

Quelle: dpa, Berlin 03.02.2016

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