Berichte

Tage der Schulverpflegung in Niedersachsen 2017 - Ein Rückblick

TdSV 2017 Button

Die bundesweiten Tage der Schulverpflegung standen 2017 unter dem Motto „Vielfalt schmecken und entdecken“. In Niedersachsen fanden sie vom 6. bis 10. November 2017 statt und das bereits zum siebten Mal.

Wie auch in den Vorjahren gab es für Schulen und Caterer die Möglichkeit, einen Vierwochen-Speisenplan einzureichen und diesen auf Grundlage des DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung analysieren zu lassen. Insgesamt 35 Schulen und/oder Essensanbieter haben dieses Angebot 2017 in Anspruch genommen, noch einmal deutlich mehr als im Vorjahr.

Daneben wurden in vielen Schulen die Tage der Schulverpflegung genutzt, um unterschiedliche Aktionen und Projekte durchzuführen die das Thema Schulverpflegung und die Vielfalt beim (miteinander) Essen mal etwas stärker in den Mittelpunkt des Schulalltags rückten. Die Schulen konnten dafür bei der Vernetzungsstelle kostenfreie Materialien wie Kochschürzen, Buttons und Plakaten angefordern.

Die Aktionen sahen ganz unterschiedlich aus. Hier ein paar Eindrücke aus einzelnen Schulen, die uns freundlicherweise im Nachgang Fotos und kurze Berichte zugeschickt haben:

08.06.2017 - Regionales Treffen „Allergene und Zusatzstoffe – Kennzeichnungspflichten in der Schulverpflegung“

Das zweite Regionale Treffen zur Allergen- und Zusatzstoffkennzeichnung in der Schulverpflegung hat die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen in diesem Jahr am Standort Lüneburg angeboten. Das Thema ist weiterhin nachgefragt, denn die Kennzeichnungspflicht trifft auf alle zu, die Lebensmittel in der Schule anbieten - von professionellen Anbietern in der Schulverpflegung bis hin zum Brötchenverkauf, der durch Eltern, Hausmeister oder auch Schülerfirmen organisiert wird.

Und so informierten sich am 08.06.2017 rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Lüneburg über die aktuelle LMIV und die daraus resultierenden Möglichkeiten und Pflichten für eine Umsetzung der Kennzeichnung von Allergenen und Zusatzstoffen in der Schulverpflegung. Neben der Betonung, wie wichtig eine gute Allergenkennzeichnung für Allergiker ist, stand vor allem die Umsetzung der Kennzeichnung in der Praxis im Vordergrund. Von zentraler Bedeutung für die Teilnehmenden war vor allem, dass die Umsetzung für die unterschiedlichen Bereiche der Schulverpflegung, also von der Mensa bis hin zum kleinen Verkaufskiosk, übersichtlich und praktikabel ist und die Gäste nicht abschrecken darf - schließlich müssen insgesamt 14 Hauptallergene gekennzeichnet und 12 Zusatzstoffkennzeichnungen berücksichtigt werden.

30.05.2017 - Regionales Treffen „Küchen- und Mensaplanung in Schulen – zielgerichtet und praxisorientiert“

An niedersächsischen Schulen werden an allen Schulformen immer mehr Mensen eingerichtet und das Thema Schulverpflegung rückt weiter in die Öffentlichkeit. Mensen müssen dabei entweder neu gebaut oder in die bereits vorhandenen Räumlichkeiten durch An- oder Umbau integriert werden. Eine Mensa zielgerichtet und praxisorientiert zu planen, sodass eine hohe Akzeptanz ermöglicht wird, eine gesundheitsförderliche Verpflegung angeboten und auf unvorhergesehene Ereignisse schnell reagiert werden kann, ist in jedem Fall eine große Herausforderung für alle Beteiligten.

Mit einem weiteren Regionalen Treffen zum Thema „Küchen- und Mensaplanung in Schulen – zielgerichtet und praxisorientiert“ (2016 haben bereits zwei Treffen in Hannover und Lüneburg stattgefunden: Informationen dazu hier), hat  die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen (Vesch NI) wieder zahlreiche Vertreter von Schulträgern bei dieser Aufgabe unterstützt und Möglichkeiten für einen zielgerichteten Mensabau aufgezeigt. Die Veranstaltung fand am 30. Mai 2017 in den Räumlichkeiten des Gymnasiums Große Schule in Wolfenbüttel statt.

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